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Fluggastrechte: neues Urteil

Die außergerichtlichen Anwaltskosten bei Anwaltsbeauftragung zur Geltendmachung von Ansprüchen nach der EU-Fluggastrechte-VO können jedenfalls dann geltend gemacht werden, wenn der Fluggast im Falle einer Verspätung keinen schriftlichen Hinweis der Fluggesellschaft über die ihm zustehenden Rechte erhalten hat (LG Berlin, Hinweis nach § 139 BGB vom 20.11.2015 (88 S 93/15), in DAR 3/2016 Leitsatz).

Dies bedeutet für Sie als Mandanten, dass Sie, für den Fall, dass Sie nicht schriftlich über die Fluggastrechte informiert wurden, sofort einen Anwalt mit der Durchsetzung Ihrer Rechte beauftragen können. Die entstehenden Anwaltsgebühren sind dabei grundsätzlich von der Fluggesellschaft zu tragen.